
In der Laminierlinie werden Minuten und Grad direkt in messbare Ergebnisse umgerechnet. Wenn man EVA- oder SGP-Interlayers zwischen Glasplatten presst, muss man die verbleibende Feuchtigkeit sowie das eingeschlossene Luftvolumen schnell beseitigen – ohne Hitzepunkte, ohne thermische Schocks und ohne dass die gesamte Konstruktion beeinträchtigt wird.
Konvektionsöfen verzögern den Prozess und erschweren es, eine ebene Oberfläche zu erhalten. Eine richtige Infrarottrocknung verkürzt den Prozess, verbessert die Wiederholgenauigkeit und bewahrt die Integrität der Verpackungen bis hin zum Autoklav.
Hier kommt der technische Aspekt ins Spiel: Die Wellenlänge sowie die Leistung müssen auf das Glas sowie die Interlayers abgestimmt werden. Unsere Infrarottrocknungsmodule nutzen kurzwellige Quarzemitter, die für eine schnelle, oberflächenbasierte Erwärmung sorgen. Die spektrale Strahlung dringt in die Schichtstruktur ein und beseitigt die Feuchtigkeit, ohne die Ränder zu beschädigen.
Die Leistungsintensität wird der Geschwindigkeit der Linie angepasst – so kann man bei vielen EVA-Verpackungen eine Geschwindigkeit von 3–6 m/min erreichen, ohne dass die Integrität der Ränder beeinträchtigt wird. Die Steuerung bleibt präzise: ±1% Leistungsstabilität, schnelle Reaktion sowie ein gleichmäßiges Wärmefeld, das thermischen Stress verringert und die optische Klarheit gewährleistet.
Außerdem passt dieses System perfekt zu Ihren bestehenden Anlagen. Die Module können einfach in vorhandene Laminierpressen und Vorkühlstationen eingebaut werden – ohne dass Verkabelungen oder weitere Anpassungen notwendig sind. Dadurch wird die Aufwärmzeit verkürzt, die Anzahl der Fehlprodukte sinkt und die Qualität bleibt hoch.
Der Energieverbrauch nimmt ab, da nur dann geheizt wird, wenn es notwendig ist. Zudem halten die Emittoren ihre Leistung über 5.000 Stunden lang bei minimalen Schwankungen.
Ein paar Dinge, die man beachten sollte: Die Emissivität des Glases ändert sich je nach Beschichtung und Farbe – daher passen wir die Emitter und die Leistungsprofil an Ihre speziellen Anforderungen an. Für klares Floatglas, Low-E-Glas sowie Solarglass sind unterschiedliche Einstellungen notwendig.
Die Installation ist einfach – die Module werden einfach montiert, es werden Standardanschlüsse verwendet, und die Ausrichtung entspricht den vorhandenen Reflektoren und Halterungen.
Wenn man eine saubere Stromversorgung gewährleistet, die Atmosphäre kontrolliert und regelmäßige Überprüfungen der Emittoren durchführt, kann die Linie weiterhin effizient arbeiten.